Die Gefahr, die im Instantpulver steckt.
Geschrieben von Lio am 12. März 2011 | Abgelegt unter Bohnipedia
Kaffee gibt es heutzutage in verschiedensten Formen. Die bekannteste Form ist und bleibt natürlich das Pulver der gemahlenen Bohnen, oder die Bohnen selber. Doch nicht alles was Pulver ist und die Aufschrift “Kaffee” hat ist heute gemahlener Kaffee. Es gibt auch eine Erfindung aus dem Hause der Trockenfutterverehrer: der sogenannte Instant-Kaffee. Jeder kennt ihn, viele diskutieren über ihn und manche trinken ihn auch. Doch wie gefährlich ein Instantkaffee aus der Instantbude werden kann, wissen die wenigsten.
Vielleicht vornweg, der Instant-Kaffee selber ist keine Gefahr für Leib- oder Leben! Du kannst also dein Trockenfutter-Getränk in Ruhe weiter trinken, während Du diesen Beitrag liest. Die Gefahr liegt vielmehr in der Zubereitung versteckt. Sie ist begründet in der Chemischen Eigenschaft von Wasser in Verbindung mit einer Mikrowelle. Ich persönlich erhitze Wasser standardmäßig mit dem Wasserkocher, wobei eine Wolke Wasserdampf neben einem Klick mich auf den fertigen Brühvorgang aufmerksam macht. Es soll aber auch Menschen geben, die Wasser auf andere Art erhitzen – wahrscheinlich in Ermangelung eines Wasserkochers oder Herdes. Die Rede ist vom Erhitzen in der Mikrowelle.
Eine Mikrowelle regt die Teilchen in einer polaren Flüssigkeit zum Schwingen an. Das Getränk wird warm. Geht man beim Zubereiten von Instant-Kaffee aber nach Anleitung vor, muss das Wasser erst erhitzt werden. Die Folge: man stellt ein einfaches Glas Wasser in die Mikrowelle. Nun hat Wasser unter Mikrowellenbestrahlung aber die Eigenschaft sich zu erhitzen, aber nicht zu kochen – selbst weit über dem Siedepunkt. Dadurch entsteht eine Oberflächenspannung, die sprichwörtlich bis aufs äußerste gespannt ist. Gibt man nun Instantkaffee in das Wasser, so zerstört das Pulver diese Spannung und die gespeicherte Energie entlädt sich in Form eines “Ausbruchs”. Man könnte sagen, es geschieht etwas ähnliches, wie bei einer Fettexplosion, nur ohne Feuer.
Wer sich gern mal ein Bild von so einem “Ausbruch” machen möchte, der kann dies auf folgender Seite tun, die ich auch gleichzeitig als Quelle zu diesem Phänomen angeben möchte:
http://www.youtube.com/watch?v=47a5TBDkAQI
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